Hufrehe bei Pferden, Ponys und Eseln

Dies zeigt, welch hochsensibles Gewebe diese Huflederhaut ist, und welch wichtige Aufgabe sie hat. Ohne ihre Versorgung kann der Huf nicht bestehen.Bei einer Ent-zündung der Huflederhaut kommt es zunächst zu einem akuten lokalen Blutstau.

Der Druck des Blutes auf dieses hoch sensible Gewebe verursacht höchste Schmerzen.

Es gibt die akute und die chronische Entzündungsform. Sie kann alle Hufe befallen, sowohl vorne als auch hinten und auch alle 4 gleichzeitig. Meist trifft es jedoch die Vorderhufe.

Auslöser für die Erkrankung sind vorrangig konstitutionelle, also Stoffwechselbe-dingte Ursachen. Es gibt aber auch die bakteriell ausgelöste Form (Verletzung) und Geburtsrehe.

Symptome

1.) Akute Form:

Wenn die Vorderfüße betroffen sind, liegt das Tier, wegen der extrem hohen Schmerzhaftigkeit, mit unter den Leib gezogenen Hinterbeinen und entlastet so die ausgestreckten Vorderbeine. Die Vorderbeine ruhen auf dem Fersen bzw. Ballenbereich.

Die Beine können nur unter Qualen angehoben werden. Die Tiere weigern sich, aufzustehen. Am Kronrand und der Hornwand der betroffenen Hufe ist eine extreme Hitze zu fühlen, und die Pulsation der Adern im Fesselbereich ist schnell und stark zu fühlen.

Vor Schmerzen schwitzen die Patienten und haben eine beschleunigte Atmung.
Die Tiere sind ängstlich, und die Augengefäße zeigen Rötung. Es ist ein Bild des Jammers.

Auch die Geburtsrehe zählt zu den akuten Formen. Sie wird durch die Entzündung der Gebärmuttermuskelschicht (Metritis) ausgelöst, die wiederum durch eine eitrige Nachgeburtsverhaltung entsteht. Dabei haben die Stuten dann unter Umständen Fieber bis 42 ° C und blutigen Ausfluß.

2.) Chronische Form

Hierbei werden die beiden Plättchenschichten auseinan-dergedrängt. Das Hufbein wird dadurch disloziert und gedreht, was meist zum Dauerschaden führt. Die Sohle wird flach und erscheint eingedrückt. In der Bewe-gung setzt das Tier den Huf eigenartig anmutend auf.

Von außen sieht man ein stark unregelmäßiges Wachstum der Hornwand. Es bilden
sich Rillen um den ganzen Huf. Dies kommt durch eine Saumbandentzündung zu-stande. In der chronischen Reheform können auch wieder akute Schübe auftreten.

Dies ist dann erneut fütterungsmäßig ausgelöst.

Therapie in der Naturheilkunde: Auch hier gilt, jeder Patient ist ein Individuum, und die Heilsubstanzwahl erfolgt dem Patienten entsprechend. Es gibt kein „Pauschalrezept“.

Akuttherapie

1.) Schmerztherapie/starke Schmerzmittel evtl. Schlangengifte
2.) Sofortige Entgiftung des Körpers/Leber/Nierentherapie
3.) Behandlung der Entzündung
4.) Kühlung der Hufe (abkühlen dauerhaft)
5.) Druckentlastung durch Reduzierung der Hornwanddicke, falls erforderlich
6.) Fütterungsanweisungen(in den ersten Tagen fast nur Wasser geben.

Chronische Rehe:

Hier steht die Überlegung an erster Stelle, dass der klassischen Rehe eine Stoff-wechselerkrankung zu Grunde liegt. Sie ist durch falsche Fütterung ausgelöst.

D.h., das Pferd bekommt zu hochwertiges Futter gegenüber der Leistung , die es erbringen muß.

In meiner Praxis ist daher der erste Behandlungsschritt eine Bioresonanzanalyse des Patienten. Am Ergebnis lässt sich dann die „Entgleisung“ des Stoffwechsels und des Stoffwechselsystems ersehen. Dieses Ergebnis ist dann die Basis zur Therapie.

Sie wird auch hier individuell für den Patienten zusammen gestellt. Es geht dabei immer um grundlegende Entgiftung des Gewebes, denn hier lagern sich system-blockierende Schlackstoffe ab, diese müssen ausgeleitet werden.

Gleichzeitig müssen die Organe, die dem Stoffwechsel dienen, wieder aufgebaut werden (Leber- und Nierenschäden sind fast immer in mehr oder weniger starkem Erkrankungs-Zustand). Es muß ein Futterplan für das Tier erarbeitet werden, dem strikt zu folgen ist. Begleitend lasse ich die Tiere immer mit Wassertherapien behan-deln, sie müssen sich bewegen und zwar am Besten auf einem Matschauslauf.

Diese Behandlungen dauern oft mehrere Monate, aber sie sind sehr erfolgreich und in vielen Fällen können selbst schwere Fälle sogar wieder als Reitpferde genutzt werden.

Diese Behandlungen dauern oft mehrere Monate, aber sie sind sehr erfolgreich und in vielen Fällen können selbst schwere Fälle sogar wieder als Reitpferde genutzt werden.